
Elisabeth
von Thüringen 1207-1231
Die
Schutzheilige der Krankenpflege, der Barmherzigkeit und der Kinderfürsorge gehörte
zu der Gruppe von Männern und Frauen, die sich nach dem Vorbild des Franziskus
von Assisi um Kranke, Arme und Hungernde kümmerte.
Die Tochter König
Andreas II. von Ungarn, 1207 in Sáros-Patak geboren, wurde 14jährig mit dem
Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen verheiratet und lebte am thüringischen Hof
auf der Wartburg. 1227 starb ihr Gatte als Kreuzfahrer. Heinrich Raspe verdrängte
sie von der Wartburg und wies ihr Marburg als Witwensitz zu, wo sie das
Franziskanerhospital gründete und sich nun in einer Gemeinschaft
gleichgesinnter Frauen der Armen- und Krankenpflege widmete. Von Askese und
Aufopferung erschöpft, starb sie am 17. November 1231 in Marburg.
Schon 1235 wurde
sie heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 17. November.